Geschwächte FCL-Defensive kann Top-Sturm nicht entschärfen

Der FCL wollte den Aufwind nach den beiden Auswärtssiegen mitnehmen und auch gegen den Titelkanditaten aus Lilienfeld etwas Zählbares erreichen, doch in Anbetracht der Ausfälle vor und während des Matches war das gegen den besten Angriff der Liga eine Mammutaufgabe.

Der FCL bedankt sich für die Matchballspende beim Gasthaus Lentsch und Andreas Lentsch aus Kirnberg sehr herzlich.

Wie stark das Sturmduo der Gäste  tatsächlich ist, mussten die Hausherrn gleich in der 4.Minute schmerzvoll erfahren, als Topscorer Schroffenauer vom 16er abzog und sein Team in Führung brachte. Der FCL war zwar etwas geschockt, fand aber nach 10 Minuten ganz gut in die Partie. Nach einer Ecke in Minute 28 zögerte der Gästekeeper beim Rauslaufen, Spanseiler setzte energisch nach und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, Vnoucek versenkte den Elfer zum 1:1 im Kreuzeck.

Wenige Minuten davor erlebten die Fans bange Minuten als Markus Trattner aus kurzer Distanz getroffen wurde, kurz bewusstlos war und mit der Rettung ins Spital gebracht werden musste. Zum Glück ging die Sache glimpflich aus, nach einer gründlichen Untersuchung erfolgte am Abend die erfreuliche Entwarnung.

Vier 4 Minuten nach dem 1:1 brachte Poglitsch die Gäste nach einem Eckball mit 2:1 in Führung, die Vorentscheidung fiel dann bereits in Minute 43. Zuerst musste Spanseiler nach Kritik mit Gelb-Rot vom Platz, beim folgenden Eckball war Svehla per Kopf zum 3:1 zur Stelle.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte die total neuformierte FCL-Abwehr keine Chance als Tomecek sehenswert das 4:1 erzielte. Mike Luger brachte zwar sein Team nochmal heran, trotz Gelb-Rot bei den Gästen liesen sie aber nicht mehr anbrennen und blieben mit dem 40-Tore-Sturm Schroffenauer-Tomecek brandgefährlich.

Trotz einiger toller Paraden von FCL-Kapitän Schellenbacher schlug es noch dreimal im FCL-Gehäuse ein und Lilienfeld ging schlussendlich als 7:2-Sieger vom Platz.

Die U23 siegte in einem spannenden Duell durch Treffer von Hofstetter, 2x Walzek und Racher verdient mit 4:3 und ist für das Nachtrags-Derby am Mittwoch um 18.30 bestens gerüstet.